SCOM-Agenten zentral managen (Remotely Manageable)

Wenn SCOM-Agenten lokal (manually) installiert und via Pending Management in die Umgebung aufgenommen werden, sind diese nicht Remotely Manageable.
Das ist in den meisten Fällen ungünstig, die Agenten sollten schon zentral gemanaged werden, z.B. für Updates, um Agenten „umzuhängen“, usw. .

Schritt 1: Welche Agenten sind aktuell manually installed ? Dazu SQL-Query gegen die SCOM-DB absetzen.

SELECT bme.DisplayName FROM MT_HealthService mths
INNER JOIN BaseManagedEntity bme on bme.BaseManagedEntityId = mths.BaseManagedEntityId
WHERE IsManuallyInstalled = 1

DisplayName
SRV_Z07763.KP24.DE
SRV_Z07764.KP24.DE
SRV_Z07765.KP24.DE
SRV_Z07781.KP24.DE
SRV_Z07782.KP24.DE

Schritt 2: Mittels SQL-Query alle Manually Installed Agenten auf Remotly Manageable setzen.

– für alle betroffenen Agenten:
UPDATE MT_HealthService
SET IsManuallyInstalled=0
WHERE IsManuallyInstalled=1

– für einen konkreten Agenten (DisplayName):
UPDATE MT_HealthService
SET IsManuallyInstalled=0
WHERE IsManuallyInstalled=1
AND BaseManagedEntityId IN
(select BaseManagedEntityID from BaseManagedEntity
where BaseManagedTypeId = ‚AB4C891F-3359-3FB6-0704-075FBFE36710′
AND DisplayName =‘fq_agentenname‚)

Über die Operations Console kann man prüfen, ob der Agent jetzt remote manageable ist.

scom_remote_manageable

SCOM-Agent lokal installiert vs. remote gepusht

Die Agenten können auf zwei Methoden in die SCOM-Umgebung kommen.
Man kann sie lokal auf dem jeweiligen System installieren, oder über die Operations Console => Administration => Discovery Wizard in die Umgebung aufnehmen. Es ist allerdings zu beachten, das lokal auf den Systemen installierte Agenten nicht „Remote Manageable“ sind.
Dies sieht man in folgender Abbildung; links ein lokal installierter Agent – rechts ein discovered Agent.

Remote manageable Agents können von einem Management Server an einen anderen umgehangen, sowie zentral repariert und deinstalliert werden.

Für den praktischen Betrieb empfiehlt es sich, lokal installierte SCOM-Agenten zu remote manageable Agenten zu machen. Das beschreibt dieser Artikel =>

Server Maintenance-Report erstellen

Für einen definierten Server kann man den Maintenance-Mode Report aus dem DataWarehouse anzeigen, mittels Powershell-Skript oder SQL.

SQL Query:
USE OperationsManagerDW
SELECT ManagedEntity.DisplayName, MaintenanceModeHistory.*
FROM ManagedEntity WITH (NOLOCK)
INNER JOIN
MaintenanceMode ON ManagedEntity.ManagedEntityRowId = MaintenanceMode.ManagedEntityRowId
INNER JOIN
MaintenanceModeHistory ON MaintenanceMode.MaintenanceModeRowId = MaintenanceModeHistory.MaintenanceModeRowId
WHERE DisplayName Like ‚%servername%‘

Powershell-Skript:
$servername = „SCOM24301P.KP24.DE“
$mc = get-monitoringClass -name Microsoft.Windows.Computer
$mo = get-monitoringObject -monitoringClass $mc | where {$_.name -eq ‚$servername‘}
$mo | get-maintenanceWindow -history

Output:
MonitoringObjectId : drv23dgwu-w3r4-b3c4-d3h6-wh2h45g7ibje
StartTime : 10.09 2012 07:28:55
ScheduledEndTime : 10.09.2012 08:28:55
EndTime : 10.09.2012 08:30:11
Reason : PlannedApplicationMaintenance
Comments : Patch and Update
User : KP24\ua301
LastModified : 10.09.2012 08:30:11
ManagementGroup : KP24_SCOM_PROD
ManagementGroupId : drv23dgwu-w3r4-b3c4-d3h6-wh2h45g7ibje

Motherboard I - Copyright Björn Kaninke 2012
Motherboard I – Copyright Björn Kaninke 2012

IT Infrastructure Library (ITIL)

ITIL ist eine herstellerunabhängige Sammlung von Best Practices, mit denen es IT-Organisationen über einen prozessorientierten skalierbaren Ansatz ermöglicht wird, Effizienzsteigerungen innerhalb ihrer IT-Prozesse zu erzielen und somit ihren Kunden einen gleich bleibenden IT Service zu liefern.

Die auffälligste Änderung von ITIL in der Version 3.0 ist die Etablierung einer neuen Struktur. Diese Struktur besteht aus drei wesentlichen Bereichen:

  • ITIL Core (Kernpublikationen)
  • ITIL Complementary Guidance (Ergänzungen)
  • ITIL Web Support Services

Die Kernpublikationen bilden einen Satz von fünf Büchern, die ein Lifecycle Modell von der Service Strategie und vom Service Design bis zur kontinuierlichen Service Verbesserung abbilden. Die hierin enthaltenen Bücher beinhalten die folgenden Titel und Themen:

Core Books in ITIL v3Service Lifecycle:

OTRS – neue Version 3.1 erschienen

OTRS hat eine neueVersion des Ticket-System OTRS Help Desk herausgebracht.
Neu ist nun ein Framework mit dem man weitere Applikationen via SOAP an OTRS binden kann.
OTRS Help Desk 3.1 ist jetzt in 32 Sprachen verfügbar, was den Einsatz in international tätigen Unternehmen deutlich erleichtert.
Laut Hersteller gab es Verbesserungen bei dem Rich Text Editor. Insbesondere wurde die Performance des Systems an vielen Stellen verbessert. Es ist jetzt möglich, beliebig viele Felder unterschiedlichster Art zu den OTRS-Eingabemasken hinzuzufügen. Damit kann man die Tickets besser zuordnen.

Release Notes: http://www.otrs.com/en/open-source/community-news/releases-notes/release-notes-otrs-itsm-311/