Icons zu groß oder zu klein?

… einfach mal am Rad drehen!

Wer viele Icons auf seinem Desktop hat, was zwar die Ubersicht nicht verbessert, aber ziemlich bequem ist, stört sich oft an der Größe der Icons. Die kann man schnell und einfach mit dem Mausrad ändern. Einfach die Strg-Taste gedrückt halten und am Rad drehen 🙂 .
Gilt für den Windows 7 Desktop und Windows Server 2008 Console.

Was ist Systems Management?

Was ist eigentlich Systems Management? Eine Beschreibung und Definition des Systems Management.

Es ist keine einfache Sache, die Tätigkeiten des Systems Management in ihrer Vielfalt und untereinander vernetzten funktionalen Struktur von den anderen Bereichen der IT klar abzugrenzen. Ich habe keine eindeutige und gute Definition gefunden und unternehme hier den Versuch einer beschreibenden Definition. Da heute viele Disziplinen und Prozesse des Systems Management durch Libraries nach ITIL beschrieben werden, stellt sich eine Definition des Systems Management eher aus dem pragmatischen Blickwinkel dar.

Systems Management umfasst vom Grundsatz her alle Aktivitäten der unternehmensweiten Administration ( CHANGE-the-company) und des operativen Betriebes ( RUN-the-company) von verteilten Systemen. Aufgabe und Ziel des Systems Management ist die informationstechnologische Unterstützung und Sicherstellung der Geschäftsprozesse des Unternehmens, sowie die ständige Entwicklung der Prozesse durch interne und externe Anforderungen, z.B. Marktveränderungen.

Systems Management wirkt auf alle Geschäftsprozesse, Service anfordernde Bereiche und weitere dienstleistende Bereiche, wie z.B. dem Netzwerk Management und wird natürlich rückwirkend von diesem beeinflusst.
Für alle Unternehmen gilt der Einsatz des Systems Management nach den Funktionen / Bibliotheken nach ITIL. Hier werden die Verbindungen zwischen praktischen Tätigkeiten und definierten Standards zur Erbringung der IT-Services hergestellt. In kleineren Unternehmungen prägt sich die Gestaltung der Prozesse allein aus dem meist übersichtlichem Umfang und der geringeren Komplexität aus. Wachsen Unternehmen, sollte die IT und die zu leistenden Services im Rahmen von ITIL und Systems Management durchleuchtet und entwickelt werden.

Motherboard III - Copyright Björn Kaninke 2012
Motherboard III – Copyright Björn Kaninke 2012

Mehr zu den vielfältigen Disziplinen und Aufabenbereichen des Systems Management

 

Systems Management – Rechnet sich das?

Zentralisierte und automatisierte Administration bringt Zeit- und Kostenvorteile abhängig von der Größe des Unternehmens und des Umfangs an geschäftsbezogenen IT-Prozessen. Es ist klar, dass eine kleine Firma mit wenigen Computern und einem nicht-it-bezogenen Geschäftsmodell den Aufwand zur Entwicklung und Einführung automatisierter Prozesse für das Systems Management eher manuell effizienter realisiert. Steigt der Umfang an IT-Ressourcen und einbezogenen Geschäftsprozessen, lohnt sich die Abschätzung des Aufwandes für die Implementierung einzelner Bereiche des Systems Management, z.B. der Softwareverteilung und des Monitorings.

Disziplinen des Systems Management

Das Systems Management umfasst eine oder mehrere folgender Aufgabenbereiche und Tätigkeiten:

Monitoring & Eskalation
– Monitoring des Betriebssystems von Servern – OS-Monitoring
– Monitoring der installierten Anwendungen – Application Monitorin
– Aufzeichnung der genutzen Kapazitäten zur Planung und Abrechnung – Capacity-Monitoring
– Bereitstellung von Verfügbarkeiten für das SLA-Reporting – SLA-Monitoring
– Eskalation von Situationen aus dem Monitoring heraus an den Support, Bereitschaften via Ticketsystem, SMS, Automat. Anruf, Mail usw. – Eskalation Management

Lies mehr zu diesem Thema im Artikel Monitoring & Eskalation von Störungen, Problemen, Situationen !

Hardware Management
– Auf- und Abbau, Betrieb im DataCenter,
– Monitoring der Parameter und Verfügbarkeit
– Inventarisierung der Hardware

Software Management
– Verteilung von Software (Installation, Update und Entfernen)
– Inventarisierung der Software und Lizenzmanagement

Storage Management
– Bereitstellung von Speicherkapazität im Netz
– Sicherung und Archivierung des Datenbestandes
Lies im folgenden Beitrag mehr zum Thema Storage Management !

weitere Tätigkeiten
– Monitoring der vorhandenen Kapazitäten
– Antivirus und Antimalware Management
– Monitoring der Benutzeraktivitäten
– Security Management
– Netzwerkmonitoring von Kapazität und Auslastung
– Verhindern und Aufspüren von Manipulationen (Antimanipulation Management)

Perl – Sortieren der Werte eines Hash

Das Sortieren von Werten oder Schlüsseln eines Hashes ist oft notwendig. Hier gehen wir einige Varianten der Sortierung anhand eines Hashes %EP beispielhaft durch.

Hash nach Werten aufsteigend sortieren:
foreach $tm (sort { $EP{$a} <=> $EP{$b} } keys %EP) {
print $tm .“=“. $EP{$tm} .“\n“;

Hash nach Werten absteigend sortieren:
( sort { $EP{$b} <=> $EP{$a} } keys %EP )

Hash nach Länge der Schlüssel absteigend sortieren:
( sort { length($b) <=> length($a) } keys %EP )

Hash nach Länge der Werten aufsteigend sortieren:
( sort { length($EP{$a}) <=> length($EP{$b}) } keys %EP )

mehrdimensionalen Hash zum Beispiel nach zweitem Element aufsteigend sortieren:
sort { $EP{$a}->[1] <=> $EP{$b}->[1] }

Motherboard II - Copyright Björn Kaninke 2012
Motherboard II – Copyright Björn Kaninke 2012

SCOM-Agenten zentral managen (Remotely Manageable)

Wenn SCOM-Agenten lokal (manually) installiert und via Pending Management in die Umgebung aufgenommen werden, sind diese nicht Remotely Manageable.
Das ist in den meisten Fällen ungünstig, die Agenten sollten schon zentral gemanaged werden, z.B. für Updates, um Agenten „umzuhängen“, usw. .

Schritt 1: Welche Agenten sind aktuell manually installed ? Dazu SQL-Query gegen die SCOM-DB absetzen.

SELECT bme.DisplayName FROM MT_HealthService mths
INNER JOIN BaseManagedEntity bme on bme.BaseManagedEntityId = mths.BaseManagedEntityId
WHERE IsManuallyInstalled = 1

DisplayName
SRV_Z07763.KP24.DE
SRV_Z07764.KP24.DE
SRV_Z07765.KP24.DE
SRV_Z07781.KP24.DE
SRV_Z07782.KP24.DE

Schritt 2: Mittels SQL-Query alle Manually Installed Agenten auf Remotly Manageable setzen.

– für alle betroffenen Agenten:
UPDATE MT_HealthService
SET IsManuallyInstalled=0
WHERE IsManuallyInstalled=1

– für einen konkreten Agenten (DisplayName):
UPDATE MT_HealthService
SET IsManuallyInstalled=0
WHERE IsManuallyInstalled=1
AND BaseManagedEntityId IN
(select BaseManagedEntityID from BaseManagedEntity
where BaseManagedTypeId = ‚AB4C891F-3359-3FB6-0704-075FBFE36710′
AND DisplayName =‘fq_agentenname‚)

Über die Operations Console kann man prüfen, ob der Agent jetzt remote manageable ist.

scom_remote_manageable

SCOM-Agent lokal installiert vs. remote gepusht

Die Agenten können auf zwei Methoden in die SCOM-Umgebung kommen.
Man kann sie lokal auf dem jeweiligen System installieren, oder über die Operations Console => Administration => Discovery Wizard in die Umgebung aufnehmen. Es ist allerdings zu beachten, das lokal auf den Systemen installierte Agenten nicht „Remote Manageable“ sind.
Dies sieht man in folgender Abbildung; links ein lokal installierter Agent – rechts ein discovered Agent.

Remote manageable Agents können von einem Management Server an einen anderen umgehangen, sowie zentral repariert und deinstalliert werden.

Für den praktischen Betrieb empfiehlt es sich, lokal installierte SCOM-Agenten zu remote manageable Agenten zu machen. Das beschreibt dieser Artikel =>

Server Maintenance-Report erstellen

Für einen definierten Server kann man den Maintenance-Mode Report aus dem DataWarehouse anzeigen, mittels Powershell-Skript oder SQL.

SQL Query:
USE OperationsManagerDW
SELECT ManagedEntity.DisplayName, MaintenanceModeHistory.*
FROM ManagedEntity WITH (NOLOCK)
INNER JOIN
MaintenanceMode ON ManagedEntity.ManagedEntityRowId = MaintenanceMode.ManagedEntityRowId
INNER JOIN
MaintenanceModeHistory ON MaintenanceMode.MaintenanceModeRowId = MaintenanceModeHistory.MaintenanceModeRowId
WHERE DisplayName Like ‚%servername%‘

Powershell-Skript:
$servername = „SCOM24301P.KP24.DE“
$mc = get-monitoringClass -name Microsoft.Windows.Computer
$mo = get-monitoringObject -monitoringClass $mc | where {$_.name -eq ‚$servername‘}
$mo | get-maintenanceWindow -history

Output:
MonitoringObjectId : drv23dgwu-w3r4-b3c4-d3h6-wh2h45g7ibje
StartTime : 10.09 2012 07:28:55
ScheduledEndTime : 10.09.2012 08:28:55
EndTime : 10.09.2012 08:30:11
Reason : PlannedApplicationMaintenance
Comments : Patch and Update
User : KP24\ua301
LastModified : 10.09.2012 08:30:11
ManagementGroup : KP24_SCOM_PROD
ManagementGroupId : drv23dgwu-w3r4-b3c4-d3h6-wh2h45g7ibje

Motherboard I - Copyright Björn Kaninke 2012
Motherboard I – Copyright Björn Kaninke 2012

IT Infrastructure Library (ITIL)

ITIL ist eine herstellerunabhängige Sammlung von Best Practices, mit denen es IT-Organisationen über einen prozessorientierten skalierbaren Ansatz ermöglicht wird, Effizienzsteigerungen innerhalb ihrer IT-Prozesse zu erzielen und somit ihren Kunden einen gleich bleibenden IT Service zu liefern.

Die auffälligste Änderung von ITIL in der Version 3.0 ist die Etablierung einer neuen Struktur. Diese Struktur besteht aus drei wesentlichen Bereichen:

  • ITIL Core (Kernpublikationen)
  • ITIL Complementary Guidance (Ergänzungen)
  • ITIL Web Support Services

Die Kernpublikationen bilden einen Satz von fünf Büchern, die ein Lifecycle Modell von der Service Strategie und vom Service Design bis zur kontinuierlichen Service Verbesserung abbilden. Die hierin enthaltenen Bücher beinhalten die folgenden Titel und Themen:

Core Books in ITIL v3Service Lifecycle:

OTRS – neue Version 3.1 erschienen

OTRS hat eine neueVersion des Ticket-System OTRS Help Desk herausgebracht.
Neu ist nun ein Framework mit dem man weitere Applikationen via SOAP an OTRS binden kann.
OTRS Help Desk 3.1 ist jetzt in 32 Sprachen verfügbar, was den Einsatz in international tätigen Unternehmen deutlich erleichtert.
Laut Hersteller gab es Verbesserungen bei dem Rich Text Editor. Insbesondere wurde die Performance des Systems an vielen Stellen verbessert. Es ist jetzt möglich, beliebig viele Felder unterschiedlichster Art zu den OTRS-Eingabemasken hinzuzufügen. Damit kann man die Tickets besser zuordnen.

Release Notes: http://www.otrs.com/en/open-source/community-news/releases-notes/release-notes-otrs-itsm-311/